Gute und schlechte Tage

Ist doch merkwürdig. Warum hat man gute und schlechte Tage? Einige Tage fangen schon gut an und bleiben dann auch so. Und einige fangen mit Missgeschicken an und bleiben oder werden einfach nur katastrophal.  Aber was das merkwürdigste ist: hauptsächlich die schlechten Tage fallen einem auf, sie nerven, bleiben sogar länger in Erinnerung. Die guten Tage nimmt man vielleicht am Rande wahr, aber sie hinterlassen nicht im Gegenzug solche Spuren im positiven Sinne. Ich glaube: Man kann zum Einen ein bißchen Einfluss darauf haben, ob ein schlecht begonnener Tag so bleibt, oder ob man etwas besseres daraus machen kann. Durch kleine Änderungen im Verhalten, durch ein bißchen mehr Gelassenheit als sonst und durch Pausen, in denen man sich etwas gönnt. Ruhe, Zeit, einen leckeren Kaffee, etwas Kreatives, Zeit zum Lesen – was auch immer einem gut tut. Was aber noch viel wichtiger ist: die guten Tage als solche wahrzunehmen, sich darüber bewusst zu sein *hey heute läuft es aber gut* und die vielen kleinen positiven Erlebnisse als einzelne für sich selbst ein kleines bisschen zu geniessen. Warum? Weil einem dann auch an allen anderen Tagen die guten Dinge auffallen und ein schlechter Tag vielleicht gar nicht so schlecht ist, wie man ihn wahrnimmt. Das Ganze braucht ein bißchen Übung und Training, anfangs muss man sich sogar dazu zwingen, die Wahrnehmung zu schärfen. Aber es funktioniert nach kurzer Zeit erstaunlich gut.

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